Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Wie Sonnenstrahlen erwärmen die Infrarotwellen Wände und Möbel. Ausgehend von der Infrarotheizung gelangen Wärmewellen ohne Verlust an die Objekte im Raum und erwärmen diese. Durch die Strahlungswärme wird keine so hohe Lufttemperatur benötigt. Die Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur ist damit geringer und die Energieverluste fallen entsprechend geringer aus.

 

Die Temperatur der Raumluft selbst ist niedrig. Damit haben Sie beim Lüften keine großen Energieverluste. Die niedrigere Lufttemperatur schafft ein natürliches, angenehmes und vor allem für Allergiker verträgliches Klima (keine trockene, staubige Luft)

Da bei der Infrarotheizung keine Schichtung der Lufttemperatur eintritt, sind auch die Füße warm!

Da die Wände direkt erwärmt werden, erfolgt keine Kondensation und damit keine Schimmelbildung!

Wärmeverteilung bei Infrarotheizungen

Behagliche Wärme wie die der Sonne

Eine Strahlungsheizung erwärmt zuerst die festen und flüssigen Stoffe im Raum. So werden Wände, Decken und Böden gleichmäßig erwärmt und erst im zweiten Schritt die Raumluft.

Jedoch bedarf es bei Strahlungsheizungen keiner hohen Lufttemperatur.

Eine Lufttemperatur von 18°C ist vollkommen ausreichend und bringt dem Raumbenutzer ein angenehmes wohliges Gefühl. Die 4°C Einsparung bringt enorme Kostenvorteile, die sich in der Monatsabrechnung bemerkbar macht.

Temperaturunterschiede der Raumluft, wie es bei Konvektionsheizungen zustande kommt, gibt es bei Strahlungswärme nicht. Hier bleibt der Kopf kühl und die Füße warm.